Beitrag von Christiane Brunnée

Lebenserinnerungen und Erfahrungen weitergeben

Schaut man auf sein Leben, so ist die Fülle an Erinnerungen unfassbar riesig! Was in unserem Gedächtnis abgespeichert ist, kann kein Mensch alles wiedergeben. Wie aber werden Lebenserinnerungen weitergeben? Wir erzählen die Episoden, die unsere ganz persönliche Geschichte ausmachen, oft wieder und wieder. Was war wichtig im Leben? Wer hat eine große Rolle gespielt? Welche Umstände waren entscheidend?

QUOD SUMUS, HOC ERITIS. FUIMOS QUANDOQUE, QUOD ESTIS. Was wir sind, werdet ihr sein. Was ihr seid, waren wir einst.

Unsere Lebenserinnerungen stammen hauptsächlich aus dem sogenannten episodischen Gedächtnis. Es bewahrt das, was uns als Persönlichkeit im Laufe des Lebens formt. Das gegenseitige Erzählen der Lebenserinnerungen verbindet die Generationen: Großeltern, Eltern, Söhne, Töchter oder oft sogar Urgroßeltern und natürlich auch Tanten, Onkel, Nichten und Neffen, Cousinen und Cousins. Damit schaffen wir unser Gemeinsames und festigen den Zusammenhalt untereinander.

Doch nicht nur für die Familie ist die Weitergabe der persönlichen Lebenserinnerungen wichtig: es sind die wertvollen Erfahrungen, aus denen die Jüngeren lernen.

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden
Sören A. Kierkegaard

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